Die Anreise nach Silberhausen erfolgte mit dem Zug - Abfahrt in Jena war 06:25 Uhr. Nach ruhiger Fahrt traf ich 08:43 Uhr in Silberhausen ein. 09:16 Uhr erreichte dann auch Peter unseren Startpunkt der Tour.
Aufgrund des schlechten Wetters in den letzten Tagen war der eigentliche Unstrut-Radweg in einem schlechten Zustand. Glücklicherweise konnte Peter dies bereits während der Anreise feststellen, da der Zug ein großes Stück entlang des Radweges fuhr.
Um möglichst viel Strecke machen zu können, zogen wir es vor, den Unstrutradweg zunächst zu meiden und suchten uns eine Alternativroute. Diese führte uns auf direktem Weg von Dachrieden nach Sachsenburg, womit wir sogar ca. 15km Wegstrecke einsparten.
Zum Wetter: Entgegen der Wettervorhersage wurde es ein traumhafter Dezembertag mit überwiegend Sonnenschein und Rückenwind.
Übernachtet haben wir in der "Pension Friedchen" in Artern. Die Unterkunft war sehr gepflegt, das Bett gemütlich, die Wirtin sehr freundlich und hilfsbereit. Einzig der Preis entsprach nicht ganz unseren Vorstellungen.
Am ersten Tag legten wir ca. 115km zurück.
Unsere erste Amtshandlung war ein ausgiebiges Frühstück bei einem Fleischer in Dingelstädt, bevor es dann ca. 09:45 Uhr richtig losging.
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Peter vor der Unstrutquelle
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Schlotheim
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Marktplatz in Ebeleben
"Wir werden sehen. Fahren wir erst mal los."
Diesen Spruch verwendeten wir des öfteren an diesem Wochenende. Ob unsere Bedenken begründet waren? Wir werden sehen! ;-)
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Unstrutbrücke bei Sachsenburg
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Flutkanal vor Artern
Am letzten Tag unserer UnstrutTour erwartete uns erneut ein schöner Dezembertag, mit gelegentlichem Sonnenschein und lediglich kurzem Nieselregen.
Auch die Radwege waren wieder in einem gut befahrbaren Zustand. Dennoch sollte es bzgl. des Radweges noch die ein oder andere kleine Überraschung geben. Na ja, wir werden sehen!
Am Bahnhof Artern wartete bereits Uli auf uns, der uns am heutigen Tag begleiten wird.
Mit den heutigen 83km ergibt sich eine Gesamttourlänge von 198km.
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Burg Wendelstein
Auf dem Gipfel hat man einen Aussichtsturm errichtet, welchen wir auch sofort erstürmten.
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Fundstelle der Himmelsscheibe von Nebra
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Zu sehen ist das Unstruttal mit dem Ort Memleben
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Zu sehen ist der Ort Memleben
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Zu sehen sind links der Ort Wangen und rechts das Informationszentrum Arche-Nebra
Da wir am Horizont eine Straße ausmachen konnten, entschieden wir uns gegen ein Umdrehen und überquerten das angrenzende Feld.
Aufgrund des lehmigen Bodens stellte sich dies als schlechte Entscheidung heraus. Bereits nach wenigen Metern drehten sich die Räder nicht mehr und wir mussten unsere Räder noch etwa 500m über das Feld tragen.
War aber alles kein großes Problem. Und wie heißt es so schön:
"Hinterher ist man immer schlauer!"
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Überflutete Wiesen an der Unstrut
Gemeinsam mit Uli radelte ich weiter nach Naumburg.
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Steinernes Album am Tempelberg bei Naumburg